Mein Weg zum Ayurveda

Mein Weg zum Ayurveda:

Meine Gedanken und inneren Bilder drehten sich schon um Indien, als ich noch ein Kind war. Mein Leben lang sehnte ich mich danach, den großen Subkontinent Indien zu bereisen. Die mittelalterlichen Gefährte auf der Straße zu sehen, im Verkehrschaos zwischen Elefanten und modernen Autos. Zwischen den Westernghats und den hohen Bergen des Himalaya durch die dichten Djungel Wayanad, die grünen Täler in Zentralindien mit endlosen Feldern, und die Wüste Rajasthans zu reisen, durch eine vielzahl Städte und Orte zu gelangen, immer an der offenen Zugtür des Zuges sitzend.

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Die kontaktfreudigen Inder haben die seltene Gabe der Intuition und ständig erlebt man mit ihnen erstaunliche Begegnungen. Sie haben einen etwas anderen Blick auf das Detail, als wir Westler durch unsere wissenschaftlich erklärbare Fokussierung. Ich habe sehr viel von ihnen und von meinen Lehrern des Ayurveda und des Yoga lernen dürfen und bin dafür sehr dankbar. Auch dafür, die Wiedersprüchlichkeiten dieses vielschichtigen Subkontinentes hautnah erlebt zu haben, mit seiner großen Bevölkerungsschicht an der Armutsgrenze lebend, und deren religiöser Hingabe an den Hinduismus.

Ich hatte das große Privileg, Indien fast 4 Jahre lang bereisen zu dürfen und war nach jeder Heimkehr noch mehr fasziniert und zutiefst berührt über das Gesehene und Erlebte, daß ich immer wieder dorthin zurück wollte.

Ayurveda und Yoga habe ich direkt von meinen Lehrern in Indien gelernt. In meiner Ayurvedapraxis seit 1999 in Köln wende ich das Wissen an.