Ayurveda – Die Legende

+gott1

Die Legende aus der Entstehungzeit des Ayurveda

Dhanvantari, der Gott des Ayurveda, ließ sich in Varanasi, dem damaligen Kashi inkarnieren. Damals war das Gebiet um den Ganges noch rar bewohnt und die wenigen Menschen im Gangestal kannten sich persönlich. Lehrer-Schülerbeziehungen fanden in einem privaten Kreis statt. Dhanvantari gab seine Lehren über das Wissen des Ayurveda an seine Schüler verbal weiter. Einer der Schüler hieß Sushruta.+marmStein

Dhanvantari erklärte: Das Ayurveda entstammte in damaligen Zeiten dem Atharvaveda. Die oberste Gottheit Bhrama besaß sämtliches Wissen über das Leben.

Er fasste es in 100 000 Verse zusammen. Diese sind in 1000 Kapitel unterteilt.

Um die Menschen nicht zu sehr zu strapazieren, unterteilte er das Wissen in die 8 Glieder:

Pädiatrie,

Geriatrie,

Chirurgie, innere Medizin, Gastroenterologie,

HNO, Ophthalmologie (Augenheilkunde),

Gynäkologie,

Psychiatrie,

Toxikologie und

Aphrodisiakum-Lehre

Am wertvollsten war es für Sushruta, mehr über die Chirurgie zu erfahren.

Hierbei geht es um 2 Faktoren, die zu unterscheiden sind:

1. Die Heilung einer erkrankten Person

2. Die Erhaltung der Gesundheit einer gesunden Person

Der Mensch wird als ein mit Bewußtsein durchdrungenes Kombiprodukt der Fünf Protoelemente (Pancha Maha Buthas) gesehen und als solches individuell behandelt. Die Behandlung besteht aus dem Zuführen der fehlenden Anthagonisten zur Wiederherstellung der Homöostase.

Der Gesundheitszustand des Menschen misst sich an der Balance und Ausgewogenheit unter den Elementen.

Aus: Sushruta Samhita

Ayurveda ist vielseitig, die Heilmethoden wurden aus verschiedensten Kulturen zusammengetragen und ist für diverse Völker zu einem festen Bestandteil des Medizinsystems geworden: Tibeter, Mongolen, Araber, Perser, Griechen und Chinesen.

Im Ayurveda finden sich Theismus, Schamanismus, abstrakte Logik, Astrologie und Tantrische Philosophie wieder.

Maya

Leave a Reply

Your email address will not be published.